Zahlreiche Menschen sind an einer chronischen Zahnfleischentzündung
(Parodontitis) erkrankt, häufig ohne es zu wissen.
Die Entzündung des Zahnhalteapparates ist eine häufige
und ernstzunehmende Folge der Gingivitis. Diese Erkrankung
führt unbehandelt häufig zum Verlust von Zähnen
und kann ernsthafte Allgemeinerkrankungen, wie z.B. Herzinfarkt
oder Arteriosklerose zur Folge haben. Die ersten Krankheitssymptome
sind häufig Zahnfleischblutungen. Klingen diese Blutungen
nicht ab und verliert das Zahnfleisch seine blass rosa
Farbe hin zu einem kräftigen Rot, hilft meistens
nur noch eine Fachtherapie. Für eine genaue Diagnose
existieren objektive Befundparameter, die im Rahmen von
Kontrolluntersuchungen erhoben werden.
Beachten Sie bitte, dass Rauchen ein bedeutender Risikofaktor
für die Entwicklung von Zahnbetterkrankungen ist!
Die möglichen Behandlungsmethoden sind vielfältig,
deshalb können einzelne oder mehrere für den
Patienten behutsame Maßnahmen nötig werden,
wie z. B. bakteriologische Keimbestimmung, Prophylaxe,
Reinigen und Glätten der Wurzeln, Maßnahmen
zum Knochenaufbau oder auch diffizile chirurgische Eingriffe.
Die moderne Endodontologie hilft uns heute im Wurzelbereich
erkrankte Zähne zu erhalten, die früher unrettbar
verloren waren. Je nach Ausgangsbefund dauert die Ausheilungsphase
bis zu drei Monaten.
» Dr.
Braun beantwortet Ihre Fragen zum Thema Endodontologie